Fahrradweg Bamberg Rheinstraße

veröffentlicht von thomeyer

  04.04.2017 09:11 | Rheinstraße, Bamberg | Status: Erledigt

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Der Weg per Fahrrad von Bischberg, Viereth, Gaustadt usw. in den Hafen, aber natürlich auch für die Mitarbeiter der dort ansässigen Firmen wie z.B. RZB-Leuchten, die Müllverbrennung, die Kompostierungsanlage usw., die per Fahrrad von der Stadt zur Arbeit fahren, ist im Bereich der Rheinstraße ein enormes Risiko. Die Straße ist mehr oder weniger von einem Kreisverkehr zum anderen mit LKW´s vollgeparkt, teilweise stehen diese nicht nur auf dem Parkstreifen, sondern auch auf der Straße und/oder auf der Gegenfahrbahn. Als Fahrradfahrer ist man hier großen Gefahren ausgesetzt. Dazu kommt noch, dass die Straße selbst mittlerweile ein einziges Schlagloch ist und zusätzlich die Aufmerksamkeit des Radfahrers bindet. Es gäbe die Möglichkeit, den Grünstreifen stadteinwärts links von der Straße, der sich die gesamte Rheinstraße entlang zieht (unterbrochen von den Ein- und Ausfahrten), für einen Radweg zu nutzen. Damit wäre die Situation deutlich entspannt. Vielleicht ergibt sich im Zuge der kürzlich beschlossenen Aufstockung der Fördermittel für den Radwegebau eine Möglichkeit für den Fahrrad-Berufsverkehr in Bamberg? Siehe auch hier: http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/berufspendler-bundesregierung-will-fahrradschnellwege-ausbauen-a-1141556.html


2 Kommentar(e)

  1. Das Stadtplanungsamt – Sachgebiet Verkehrsplanung teilte mit, dass die angesprochenen Fördermittel des Bundes sich auf sog. Radschnellwege beziehen, die im Vergleich zu herkömmlichen Radwegen eine andere Bedeutung und Funktion im Radverkehrsnetz besitzen. Dieses Infrastrukturelement ist regional ausgelegt und verbindet einzelne Kommunen miteinander. Die Rheinstraße könnte also höchstens ein Teil eines gemeindeübergreifenden Radschnellwegs zwischen Bischberg und Stadt Bamberg sein. Ein Ausbau hier zu einem Radschnellweg erscheint unwahrscheinlich, da der Brückenquerschnitt der (neu geplanten) Regnitzbrücke nicht die Standardbreite von 4,00 m für den Zweirichtungsradverkehr (zzgl. separate Gehwege) aufweisen werden wird.
    Die Rheinstraße als reine Erschließungsstraße im Gewerbegebiet mit nur einseitigem Gehweg hat knapp 3400 Kfz/24 h im Querschnitt mit sehr hohem Schwerverkehrsanteil. Der Radverkehr wäre ohne das verbotswidrige Parken in zweiter Reihe im Mischverkehr auf der Fahrbahn verträglich. Deshalb sollte hier konsequent das Parken überwacht werden.

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  2. Das Bürgermeisteramt meldete Folgendes zurück:

    „Vielen Dank für Ihren Hinweis! Wir haben die zuständigen Fachdienststellen informiert und um Abhilfe gebeten.“

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