Tempo 30 in der Unteren Sandstraße

veröffentlicht von carolinjulia

  31.01.2018 08:44 | Untere Sandstraße 37, 96049, Bamberg, Deutschland | Status: in Bearbeitung


Mein Anliegen nimmt u.a. Bezug auf die Meldung von infranken-Nutzer/in vom 11.01.2018 mit Titel "Raser hat ein Tier getötet – wann ist es ein Mensch?" Ich wohne seit dreieinhalb Jahren in der Unteren Sandstraße und fand es immer sehr angenehm, dass es sich in diesem Bereich um eine Tempo 30-Zone gehandelt hat. Immerhin handelt es sich hier um eine relativ enge, aber durch Autos und Fußgänger sehr belebte Straße - zumindest doch ab der Gaststätte Pelikan. Dass diese Regelung an die temporäre Verlagerung des Clavius-Gymnasiums/der Martinschule gekoppelt war, war mir dabei nicht bewusst. Nun sind die Container auf dem Gelände des Stadtarchivs seit einigen Monaten wieder abgebaut und in einem Atemzug sind auch die Zone 30-Verkehrsschilder demontiert worden. Und diese Aufhebung des Tempolimits wird von vielen Verkehrsteilnehmern großzügig ausgenutzt. Fast täglich sehe ich Autos, welche mit viel zu viel Schwung die Linkskurve zur Markusbrücke nehmen, um auf dieser dann (hoffentlich!) auf 30 km/h herunterzubremsen. Sofern die Fahrzeuge geradeaus fahren, scheint ein Abbremsen nicht vonnöten zu sein, hier wird gerne mit circa Tempo 50 in die Elisabethenstraße eingefahren - dabei missachtend, dass dort baustellenbedingt derzeit Tempo 10 ausgeschildert ist. Hinzu kommt die erhöhte Lärmbelastung durch die höhere Geschwindigkeit. Die Beobachtung von NutzerIn kuni2601 kann ich so gesehen bestätigen. Auch 600 Meter stadteinwärts wird gerne gerast und es stellt sich die Frage, wann es hier zu einem Unfall (mit Personenschaden) kommt. Mein Anliegen lautet somit: Bitte führen Sie die Temporegelung 30km/h für die Untere Sandstraße wieder ein bzw. weiten sie diese aus bis zum Bauamt/der Stichstraße "Maienbrunnen". Die Regelung hat in der Vergangenheit diesem Straßenzug gut getan!


2 Kommentar(e)

  1. Hallo Carolinjulia,
    hier die Antwort der Stadt Bamberg:
    Sehr geehrte Frau Memmel,
    die Verkehrsbehörde prüfte die Anfrage und teilte mit, dass Geschwindigkeitsbeschränkungen aus Sicherheitsgründen auf bestehenden Straßen angeordnet werden sollen, wenn Unfalluntersuchungen ergeben haben, dass h ä u f i g geschwindigkeitsbedingte Unfälle aufgetreten sind (unter Beachtung von Randnummer 1 zu Zeichen 274 Zulässige Höchstgeschwindigkeit der VwV-StV0)
    Diese Voraussetzungen liegen in der Unteren Sandstraße nicht vor.

    Geschwindigkeitsbeschränkungen können sich im Einzelfall schon dann empfehlen, wenn aufgrund unangemessener Geschwindigkeiten h ä u f i g gefährliche Verkehrssituationen festgestellt werden.
    Erkenntnisse darüber liegen in diesem Bereich nicht vor.

    Eine Beschränkung der Geschwindigkeit auf 30 km/h – wie angeregt – ist rechtlich nicht möglich.

    Antworten

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